London erkunden und dabei ein Gänge Menü mit passender Weinbegleitung genießen – das hört sich gut an, oder? Und möglich ist es auch, denn seit ca. einem Jahr ist Bustronome am Start. Ich habe zusammen mit Sandra von A Decent Cup of Tea eine abendliche Tour mit dem schwarzen Doppeldeckerbus durch das verregnete London mitgemacht. Wie das war, erfährst du in diesem Post.

Im schwarzen Gourmet Bus durch London

Pünktlich um 19 Uhr fährt der schwarze Doppeldeckerbus mit goldener Schrift an die Haltebucht am Embankment Pier. Die hintere Tür öffnet sich und einer der Kellner stellt ebenfalls schwarze Absperrungen auf. Man fühlt sich sofort wie ein VIP.

Dann gehen wir Gäste an Bord. Das gesamte Obergeschoss ist mit Tischen bestückt, das Dach besteht komplett aus Glas. Schon jetzt kann man erahnen, welch gute Ausblicke man von hier haben wird. Die Tische sind bereits mit Besteck und Gläsern in speziellen Halterungen eingedeckt, damit während der Fahrt nichts vom Tisch rutschen kann.

Zwischen den einzelnen Tischen ist ausreichend Platz. Wer hier ein Date verbringen möchte, findet ausreichend Intimsphäre. Außer man ist wie das Paar am Tisch schräg hinter uns. Hier sprudelten die Worte nur so aus der Frau heraus, quasi ohne Pause, die ganze Fahrt lang und auch laut. Ihr Begleiter wurde im Laufe des Abends immer einsilbiger und gab gegen Ende nur noch eine Art Grunzlaute von sich. Und nein, das lag nicht am Wein.

Noch bevor die Fahrt beginnt, wird ein Glas Champagner gereicht. Prost auf einen tollen Abend!

Eine Stadttour im Bustronome-Bus

An jedem Platz befindet sich einen Karte mit der Fahrtstrecke sowie ein elektronisches Gerät, das aussieht wie eine schmale Fernbedienung. Damit drückt man auf Punkte entlang der Karte und erhält Infos zu den Sehenswürdigkeiten, die man gerade passiert. Die Sprache ist individuell einstellbar und auch die Lautstärke. So hört jeder nur dann wenn er will und in der Lautstärke und Sprache, die man mag.

Das Essen im Bustronome-Bus

Die französisch-britischen Speisen werden im Untergeschoss des Busses vorbereitet. Bei der Buchung kann man auswählen, ob das Menü vegetarisch oder sogar vegan sein soll. Die Zutaten sind frisch und die Portionen in idealer Größe, um satt, aber nicht zu vollgestopft zu sein. Einziger Kritikpunkt: bei unseren Essen gab es kleine Dekokleckse aus Fisch.

Die Stadtrundfahrt mit dem Bus

Die abendliche Tour ist länger als die Mittagstour. Das gilt für die Fahrtdauer und damit auch die Sehenswürdigkeiten, die man sieht. Aber auch für die Anzahl der Gänge, die man bekommt. Abends sind es sechs, tagsüber weniger.

Hier ein paar Impressionen aus den Seitenfenstern und durch das Glasdach.

Trotz Regen richtig schön, oder?

Fazit zur Bustronome Tour

  • War die Fahrt ein besonderes Erlebnis – ganz bestimmt!
  • Hat man viel von London gesehen? Ja und durch die Audiokommentare kommen auch London-Neulinge auf ihre Kosten.
  • War das Essen lecker? Ja, das war es. Es gab bei uns viel mit Rote Beete – auf die stehe ich so gar nicht. Das ist allerdings mein persönliches Gefühl und hat nichts mit der Qualität des Essens zu tun. Einziger Kritikpunkt ist, dass bei unserer Vorspeise fischige Dekokleckse waren.
  • War die Weinbegleitung passend? Ja, das war sie.
  • Lust auf eine besondere Stadttour? Dann fndest du mehr Infos zu kommenden Touren auf der Homepage von Bustronome.

Offenlegung: Zur Fahrt mit dem Bustronome Bus wurde ich mit meiner Begleitung eingeladen. Vielen Dank dafür! Meine eigenen Eindrücke und meine Meinung sind davon unbeeinflusst.

 

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