Last Updated on 4. November 2021

Ob schwebend über der Themse oder doch lieber unter dem Fluss durchlaufend, London kann man mit fast allen Fortbewegungsmitteln entdecken. Hier ist eine Vorstellung der Möglichkeiten.

Unter der Themse hinweg flanieren

Du wolltest schon immer mal unterhalb der Themse laufen? Dann probiere den Greenwich Foot Tunnel aus. Zwischen “Island Gardens” und der “Cutty Sark” läufst du in dem weiß gekachelten und 370m langen Tunnel in wenigen Minuten ans andere Ufer. Die Einstiegspunkte sind zwei markante runde Bauten mit Glaskuppel. Es gibt je einen Aufzug bzw. mehrere Stufen, die dich 15 m unter die Erde bringen. Die Nutzung ist kostenlos.

Der Tunnel wurde übrigens schon 1902 eröffnet und brachte ursprünglich Arbeiter der Londoner Docks schneller nach Hause bzw. zur Arbeit. Heute kommst du auf diesem Weg hinüber nach Greenwich und kannst du das martime London entdecken. Diese Gegend Londons ist wirklich einzigartig und daher auch als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Über die Themse hinweggleiten

Über die Themse hinwegschweben, das geht am besten in der Seilbahn. Die Emirates Air Line verbinden die Greenwich Perninsula (nahe der O2 Arena) mit der Gegend nahe des ExCel Messegeländes. Schöne Ausblicke sind garantiert und nahezu jede Tageszeit ist empfehlenswert.

London auf der Themse entdecken

Eine schnelle Art, Strecke in London zu machen und gleichzeitig etwas von der Stadt zu sehen, sind die Uber Boats by Thames Clippers. Bequem mit der Oyster Card bezahlbar, bekommst du hier eine kleine Sightseeing Bootstour gleich mit dazu. Besonders praktisch ist das RB2, das dich in wenigen Stopps von der Tate Modern zur Tate Britain bringt. Diese Tour empfiehlt sich für alle, die beide Kunstgallerien kombinieren wollen.

Mit den Öffis durch London

Ob Bus, Tube, DLR oder Overground, das Netz öffentlicher Verkehrsmittel in London ist sehr gut ausgebaut. Meistens kommen die Ubahnen in Minutentakt und ab November 2021 wird auch die Night Tube an den Wochenenden wieder fahren, um die Nachtschwärmer sicher und schnell nach Hause zu bringen. Dieser Service war in den Pandemiezeiten eingestellt worden.

Übrigens, bei der Tube muss die Tür nicht manuell geöffnet werden. Bei DLR und der Overground musst du den “Open” Button drücken. Bei den Bussen empfiehlt es sich, durch Handzeichen anzuzeigen, dass man mitfahren will.

Die öffentlichen Verkehrsmittel kannst du mit der Oyster Card oder einer Kreditkarte zahlen. Alles Wichtige zur Oyster Card findest du im separaten Post.

Mit Fahrrad und E-Roller durch London

Zu diesem Fortbewegungsmittel habe ich keine persönlichen Erfahrungswerte, aber damit fahre ich auch sonst nicht. Aber du kannst dir in London Fahrräder (die Santander Bikes) und E-Roller ausleihen und damit die Stadt erkunden.

London zu Fuß erkunden

Meine liebste Fortbewegungsart, wenn ich nicht gerade ans andere Ende der Stadt muss. Ich liebe es, London zu Fuß zu erkunden und dabei Dinge zu entdecken, die mir sonst entgehen würden. Versteckte Hinterhöfe und Mews, kleine Parks, Restaurants und natürlich die Street Art, die dir fast im ganzen Stadtgebiet auffällt.

Mit dem Taxi durch die britische Hauptstadt

Die schwarzen Taxis, die black cabs, ist eins der Markenzeichen Londons. Sie bieten viel Platz für mindestens 4 Reisende, die sich gegenüber sitzen. Auch die Sitzhöhe ist erstaunlich, denn früher sollte man auch bequem mit Zylinder Platz finden.

Nicht immer ist der Weg mit dem Taxi schneller, denn je nach Verkehrslage kann es günstiger sein, die Tube zu nehmen. Aber natürlich ist das Erlebnis empfehlenswert.

Mit dem eigenen Auto

Mit dem eigenen Auto bin ich noch nicht nach London gefahren und habe das auch nicht vor. Das Parkplatzproblem ist nicht zu unterschätzen und die “congestion charge” muss auch bezahlt werden, um die Innenstadt überhaupt befahren zu dürfen. Und dann sind da ja auch noch der Linksverkehr in Kombination mit vollen Straßen und vielen Fahrradfahrern.

Welche ist deine liebste Fortbewegungsart, wenn du in London bist? Berichte mal in den Kommentaren.