Last Updated on 30. Dezember 2025

2025, du warst ein krasses Jahr. Viel ist passiert, viel habe ich in London erlebt. Beim Zurückblicken erkenne ich, wie abwechslungsreich, spannend & außergewöhnlich meine neun Reisen in diesem Jahr waren. Wie gut ich gegessen habe. Was für tolle Events und Ausstellungen ich besucht habe. Und wie viele Dinge ich zum ersten Mal erlebt habe. Und ja, das gelingt auch nach über 100 Besuchen immer noch.

Hier kommt mein persönliches Best of 2025 – und wer weiß, vielleicht sind einige Ort ja Inspo für deine nächste Reise.

Bestes Essen 2025 in London

In diesem Jahr habe ich einige wirklich gute Afternoon Teas besucht, die nicht nur optisch ansprechend waren, sondern auch pattsatt gemacht haben (und das erwarte ich ehrlicherweise auch, denn die Preise dafür sind ja nicht immer günstig). Und ich habe mein neues Lieblingslokal für Frühstück entdeckt. Und einige meiner persönlichen Klassiker haben auch in 2025 wieder bzw. immer noch überzeugt. Hier die Top 10 (Reihenfolge nicht ausschlaggebend):

Tim Burton inspirierter Afternoon Tea

Der Tim Burton inspirierte Afternoon Tea im Design Museum, passend zur gleichnamigen Ausstellung, hat im April 2025 komplett überzeugt. Nicht nur, dass alles super aussah und lecker war, auch die Tatsache, dass wir schon um 12 Uhr buchen konnten und damit ein besonderes Mittag aus dem Afternoon Tea gemacht haben.

Sherlock Holmes Afternoon Tea im Mind Palace

Der Afternoon Tea im Mind Palace war ein Abenteuer. Das begann schon damit, dass ich die Bestätigungsemail nur überflogen hatte und auf die Einlassfrage für den Grund unseres Besuchs nicht wie erwartet mit „der Anprobe von Kontaktlinsen“ geantwortet habe. Zum Hintergrund: der Einlass in den Mind Palace befindet sich in einer ehemaligen Optikerfiliale und wie man es von Sherlock Holmes erwarten würde, ist hier alles ein wenig versteckter. Der Versuch Rätsel während des Afternoon Teas zu lösen, ist nur so semi-gut geglückt, aber das hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Die Deko ist großartig, die Bedienung hat dann noch netterweise mitgeholfen, so dass wir das letzte Goodie noch genießen konnten & bei bottomless Prosecco macht man ja sowieso nie was verkehrt.

Godrey’s Popcorn in Covent Garden

Godrey’s Popcorn in Covent Garden hat mich sehr überzeugt. Normalerweise ist Popcorn nicht so mein Ding, aber dieser kleine Laden wir zu Recht gehyped. Alles ist ganz frisch und die Sorten ausgefallen und lecker (genau der richtige Grad an süß). Ideal zum Mitnehmen und als Snack zwischendurch.

Chocolate Cocktail Club

Der Chocolate Cocktail Club ist und bleibt einfach meine Lieblings-Cocktail-Location. Was nicht nur an den netten Besitzerinnen Holly & Rachel liegt.

Beans & Bites Hackney

DIE Neuentdeckung in 2025 ist Beans & Bites in Hackney. In drei Besuchen habe ich jetzt fast alles, was das Vegetarierherz begehrt, getestet. Von Pistazien French Toast zum Full English Breakfast, Avocadotoast zu den Mocktails in den lustigen Gläsern – hier ist es immer lecker gewesen. Alles wird frisch und viel Liebe zum Detail zubereitet. Preislich finde ich es auch fair, wenn auch für Hackney ggf. ein wenig teuer.

Indischer Afternoon Tea bei Masala Zone

Ein indischer Afternoon Tea bei Masala Zone am Piccadilly Circus war eine ungeplante und daher spontane Idee, als uns der Mittagshunger zu indischem Essen überredete. Und da der preisliche Unterschied zwischen Hauptgang und dem Afternoon Tea (mit Prosecco versteht sich) nicht soo groß war, wurde schnell das außergewöhnlichere Event gebucht. Es war wunderbar und lecker.

Parlor in Kensal Green

Das „Parlor“ in Kensal Green ist ein Pub/Restaurant, das abseits von bekannten Touri-Hotspots ein ganz entspanntes Essen ermöglicht. Ich habe hier ein leckeres Mittag gegessen, als ich zwischen zwei Events auf dem Kensal Green Cemetery im Rahmen des London Month of the Dead war.

Magischer Afternoon Tea im Vintry & Mercer

Der magische Afternoon Tea im schicken Boutiquehotel Vintry and Mercer in der City – einfach nur wow. Wir hatten die Option mit passenden Cocktails und das bedeutete, dass im Laufe der Zeit drei unterschiedliche Cocktails (mal in Glaskugel, mal im qualmenden Hexenkessel) serviert wurden. Die Sandwichs hätte man nachbestellen können, die süßen Köstlichkeiten und Scones nicht. Hervorheben möchte ich die wirklich aufwändig und schön gemachten süßen Kleinigkeiten. Optisch und geschmacklich ein Highlight, wenn auch auch ein teures (knapp 70 GBP).

Dialogue Express Cafe Stratford

Das Dialogue Express Café befindet sich in einem alten Zugteil nahe der Stratford Station. Hier werden ausschließlich taube oder hörbehinderte Menschen als Baristas eingestellt und als hörender Kunde bestellst du in Gebährdensprache. Dafür gibt es passende Erklärvideos. Eine coole Idee, toll umgesetzt, großartiger Cappu und der Besuch hat bei mir die Erkenntnis gebracht, dass ich mir nie wirklich Gedanken gemacht hatte, wie schwer es für hörgeschädigte Menschen wohl ist, einen Job zu finden.

Vampirpizza im Lost Souls

Lost Souls – ah, der Klassiker und mein Lieblingsort für Pizza und Bottomless Brunch in London. Was natürlich daran liegt, dass der ganze Laden im Vampirthema steht, aber auch daran, dass die Pizza einfach unfassbar gut ist und man in den 90 Minuten Bottomless Brunch wirklich Vollgas geben kann. Unser persönlicher Rekord liegt bei 3 Flaschen Prosecco, ein paar Flaschen Bier und Frozen Margaritas. Und da wird bei der Bedienung noch nicht mit der Wimper gezuckt. Das habe ich schon anders erlebt, daher auch Daumen hoch für die Umsetzung des Versprechens, dass es hier bottomless rundgehen darf.

Shows, Theatre & Immersive Erlebnisse in London

Dieses Jahr habe ich Geschichten in London nicht nur gesehen – ich habe sie erlebt. Von packenden Theaterstücken bis hin zu immersiven Erlebnissen, die alle Sinne ansprachen, von Dracula in verschiedenen Ausführungen und einem Moment, wo ich meine eigene Angst überwinden musste, 2025 war voller spannender Momente. Hier sind meine Top 12.

1. Scissorhands – das Musical zu Edward mit den Scherenhänden war großartig. Sehr gute Stimmung!
2. Dracula in der Menier Chocolate Factory – war ein kurzweiliger und lustiger Abend.
3. The Great Gatsby im Coliseum – wow! Das Bühnenbild! So opulent, so bunt, so schön! Ich habe das Buch damals im Englisch Leistungskurs gelesen, daher hat es eine besondere Bedeutung für mich. Mir hat die Umsetzung sehr gut gefallen.
4. Evita – war vielleicht eins der Stücke, über das man in diesem Jahr am meisten geredet hat. Denn die Live-Vorstellung von Rachel Zegler auf dem Balkon des Palladium kurz nach der Pause hat von Vorstellung zu Vorstellung immer mehr Publikum auf der Straße erreicht. Und hat somit auch Vorbeilaufenden ermöglicht, einen Teil der Aufführung mitzuerleben. Stimmlich sehr stark, war es auch für das Publikum auf den Sitzen ein wundervolles Erlebnis.
5. Titanique – was soll ich sagen? Ansehen! Diese sehr unterhaltsame Inszinierung von Titanik mit „Celine Dion“, die mit an Bord ist, ist einfach unfassbar lustig. Wir haben bereits nach wenigen Minuten schallend gelacht. Das Stück läuft auch in 2026 noch weiter.
6. Dracula im Lyric Hammersmith hatte ein Alternativende des Klassikers parat, das mir wirklich sehr gut gefallen hat.
7. Für die Umsetzung der Hunger Games wurde in Canary Wharf extra ein Theater gebaut. Die Bühne ist riesig und durch Hebeelemente kann die Optik schnell verändert werden. Zuschauer buchen sich ihre Tickets vorab im District ihrer Wahl. Die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Läuft in 2026 weiter.
8. Die War of the Worlds Immersive Experience habe ich heuer das zweite Mal gesehen. Für die Fans des Buchs von H.J. Wells ein Must-See, aber selbst ohne Fan zu sein, wird man begeistert sein, wie die Umsetzung der Invasion der Marsianer umgesetzt wurde. Als Besucher besucht man verschiedene Räume und Szenen, die mit Live-Schauspielern bestückt sind. Man fühlt sich immer als Teil der Story, die zwischendrin immer mit VR Brillen erzählt wird. Das Stück ist zwar ein Erfolg, wird aber dennoch in 2026 aufhören. Wer es also noch nicht gesehen hat… Es gibt auch ein cooles Restaurant mit passenden Motiven und bezahlbaren Speisen sowie einen Shop (beides auch für Nicht-Besucher zugänglich).

9. Oscar at the Crown – so ein cooles und wildes Erlebnis. Im Keller befand sich die Bühne, die einfach überall im Raum war. Als Besucher stand bzw. bewegte man sich immer zwischen den Schauspielern. Dazu coole Musik, tolle Tanzeinlagen und grandiose Stimmung. Schade, dass man das nicht mit nach 2026 nimmt.
10. In Pursuit of repetitive Beats lief im Barbican. Und das hat mir gefallen, weil ich mir oft wünsche, dass ich zeitreisen könnte. Denn die wilde Rave Zeit in UK Ende der 1990er habe ich verpasst. Als illegale Parties in alten Lagerhäusern stattfanden… Das hätte mir vermutlich gefallen…Umso cooler war es, dass man zumindest für ein paar Minuten so ein Erlebnis virtuell genießen konnte: Eine nostalgische Reise in die 90er zu einem illegalen Rave in Coventry, das war „In Pursuit of repetitive beats“. Wo die Reise in ein solches Lagerhaus via VR Brille standfand.
11. Die Hexmoor Cocktail Experience verbindet Cocktails mit Theater und Immersive Experience. Denn als Angeklagte/r der schwarzen Magie kommst du (natürlich im Sträflingsanzug) in das Hexmoor Gefängnis und kannst – während du sehr gute Cocktails probierst – eine Live Show erleben.

12. Darkfield hatte 4 unterschiedliche Container im Queen Elizabeth Olympic Park stehen und jeder brachte die Besucher an den Rand der Komfortzonen. In jedem Container lief ein anderes Szenario ab, das man sitzend oder liegend über den Kopfhörer und in völliger Dunkelheit erlebte. Ich habe einen Flugzeugabsturz, ein Experiment und eine Art Geistergeschichte im Hotel erlebt. Alle krass, aber gut. Und rückblickend doch nicht so krass, wie anfänglich befürchtet.

Ausstellungen in London

Bei Ausstellungen gilt bei mir – wie auch bei Shows und Vorführungen – mehr ist mehr. Sie waren und sind mein Rückzugsort in London: Augenblicke des Innehaltens, Nachdenkens und des Perspektivwechsels. Wo der viele Input mein sonst so wirbelndes und immer aktives Hirn mal zur Ruhe kommen lässt. Und ich den Alltag mal hinter mir lassen kann, um dann inspirierter zurück ins Leben zu kommen. Da ich mich nicht auf nur 10 einigen konnte, kommen hier meine Top 16 Ausstellungen.

1. Die Pirates Exhibition im National Maritime Museum in Greenwich fand ich wirklich cool gemacht.
2. Der diesjährige Summer Pavilion „A Capsule in Time“ von Marina Tabassum und ihrer Firma MTA war zwischen Juni und Oktober an der Serpentine Gallery zu sehen. Mir hat das Design so gut gefallen.
3. Camden Arts Project – Meine Neuentdeckung in diesem Jahr für kostenlose und cool umgesetzte Ausstellungen. In einer alten Kirche werden Altarraum und die Emporen genutzt, um zeitgenössichen Künstlern Raum zu bieten. Ich habe im Juni die Ausstellung mit unzähligen Balloons gesehen (Arbeit No. 3891: „Half the air in a given space“ (2025) von Martin Creed, bei der hunderte weiße Luftballons die Hälfte der Luft im Raum einnahmen. Als Besucher durfte/sollte man hindurchlaufen und interagieren) und im Dezember „Ryan Gander: I’ve fallen foul of my desire“, deren Highlight eine kleine Maus ist, die aus einem Loch in der Wand heraus Geschichten erzählt.

4. Die Eröffnung des V&A East Storehouse war eins der Highlights in diesem Jahr! Hier wurde so ein toller Ort geschaffen, der Gegenstände so ganz anders ausstellt, als man das bisher gewohnt war. Als Lagerhaus mit Gängen zum Durchlaufen, es gibt keine festen Ordnungen, alles ist ein cooler Mix. Und Teil der Sammlung ist das auch neu eröffnete David Bowie Centre. Beides ist kostenlos zu besuchen, für David Bowie muss man aber vorab Tickets reservieren.
5. A week at the knees von Alex Chinneck war ein Kunstwerk, das im Charterhouse Square stand. Es zeigt eine wellige Hauswand samt Fenstern und Türen. So, als ob der Teil einfach durch die Hitze weggeschmolzen wäre.

6. Die Riesenspinne Maman von Louise Bourgeois kehrte zum 25-jährigen Jubiläum der Tate Modern an den Ort zurück, wo sie zur Eröffnung stand. Und auch, wenn Spinnen nicht zu meinen Lieblingstieren gehören, diese Variante hat mir sehr gut gefallen.
7. Ebenfalls in der Tate Modern hat mich The Genesis Project by Do Ho Suh sehr berührt und zum nachdenken angeregt. Was ist Heimat und wo überhaupt? Do Ho Suh hat Teile von den Heimatorten in filigranten Seidenkunstwerken nachgebaut.
8. Die Poppies im Tower The Tower gedachten 80 Jahre Kriegsende vom Zweiten Weltkrieg und erneut kamen dafür Hunderte Keramit-Klatschmohne zurück aufs Gelände.
9. Die Flowers Ausstellung in der Saatchi Gallerie habe ich im August auf den letzten Drücker noch mitgenommen, nachdem es noch eine Zweitauflage der Ausstellung im Sommer gab. Und ich freue mich, dass ich es geschafft habe. Blumen in unterschiedlichen Ausführungen und Dimensionen.

10. Tai Shani – the spell or the dream war eine übergroße Skulptur einer schlafenden Frau im Glassarg, der im Hof des Somerset House stand. Und das hat mich ultrafasziniert. Die Puppe hatte sogar Atembewegungen.

11. Bourdon Street Chippy von Lucy Sparrow war eine kleine, lustige Ausstellung, die den gesamten Inhalt einer Fish & Chips Bude nachgebaut hatte, komplett aus Filz. Und wenn ich sage gesamter Inhalt, dann meine ich Tische, Stühle, Bilder, Speisekarten, Erbsen, Pommes, Ketchupflaschen, einfach alles.
12. Maria Antoinette Style war nur eine von mehreren großen Ausstellungen im V&A dieses Jahr. Aber mit Mode kann man mich immer begeistern und hier haben die üppigen Roben und Schuhe auch gewirkt.
13. Die Regents Park – Frieze Sculpture Ausstellung mag ich sehr, denn sie ermöglicht kostenlosen Zugang zu Kunst im öffentlichen Raum, parallel zur Frieze Kunstausstellung. Den Rundgang von ca. 20 Kunstwerken hat man immer schnell abgelaufen, es gibt immer Werke, die einen total ansprechen und andere, die man total schrottig findet, aber genau so soll das mit Kunst ja auch sein.
14. Dark Secrets in The Vaults ist definitiv eins meiner Ausstellungs-Highlights. Ich habe sie schon 2 Mal gesehen. In den dunklen, leicht muffigen Gängen unterhalb der Waterloo Station wird in über 20 Räumen alles gezeigt, was mit Okkultem, Freimaurertum, Satanismus, Tarot, verfluchten Puppen und Co zu tun hat. Und das man so tun kann, als ob man ein Klavier spielender Geist ist, ist einfach das i-Tüpfelchen.
15. Als Banksy und genereller Street Art Fan war die Banksy Limitless Ausstellung fast schon automatisch gesetzt. Und auch, wenn ich schon viele Ausstellungen besucht habe und auch einige der Arbeiten in London kenne, habe ich hier noch so viel Neues entdeckt. Unbedingte Empfehlung!

16. Die 360 Grad Shows im Lightroom am Granary Square waren bisher alle sehenswert. Aber die „Prehistoric Planet: Discovering Dinosaurs“ war so unfassbar cool! Selbst, wenn man kein überzeugter Dinofan ist, lernt man hier viel und die Dimensionen z.B. eines T-Rex an der Wand zu sehen, das war schon sehr gut gemacht. Derzeit können hierfür Tickets bis März gebucht werden.

Momente, die in keine Schublade passen

Nicht alles lässt sich kategorisieren – und genau das macht es besonders. Spontane Abenteuer, kleine Glücksmomente, stille Erfolge und überraschende Begegnungen prägten mein 2025 in London.

  1. Ich habe endlich die Pelikane im St. James’s Park beim Füttern beobachtet und das direkt mit einem Besuch der sonst nicht zugänglichen Insel Duck Island kombiniert. Stand ewig auf meiner Bucket List.
  2. Den Plastikwal am Wood Wharf in Canary Wharf fand ich beeindruckend und erschreckend zugleich, denn er ist komplett aus Plastik erbaut und möchte auf die Plastikvermüllung der Meere aufmerksam machen.
  3. Die Kirschblüte ist so eine schöne Zeit in London. Und auch, wenn ich schon viele Ecken kannte, wo man die besonders gut fotografieren kann, Greenwich hatte mir noch gefehlt. Das wurde dieses Jahr nachgeholt. Und ich merke direkt, dass ich den verlinkten Post noch gar nicht aktualisiert habe..
  4. Das Open Garden Weekend ist ein schönes Event im Juni, wenn man auf Gärten steht und am liebsten in die reinschaut, die sonst privat sind. Denn dann öffnen die meisten und man kann sie besuchen. Und es sind auch immer Rooftops mit dabei, die sagen mir immer besonders zu.
  5. Ich mache regelmäßig Yoga und die Stunde auf dem Dach des Battersea ArtHotel war ein echtes Highlight. Mit den Schornsteinen des ehemaligen Kraftwerks im Hintergrund. Wusstest du, dass in einem der Schornsteine ein Lift eingebaut ist, der dir Ausblicke ganz besonderer Art liefert? Lift 109 emfehle ich auch total.
  6. Im September war es für mich und drei Freudinnen soweit unsere persönliche Challenge des 25 km Thames Bridges Walks entlang der Themse zu starten. Nach vielen Stunden Fußmarsch, einer Pause im Oval und jeder Menge Regen sind wir aber alle im Ziel angekommen und hatten einen schönen Tag (und müde Beine).
  7. Das Open House Festival steht seit Jahren fest in meinem Kalender, u.a. weil ich bei den Veranstaltern meine Ausbildung zum Tour Guide gemacht habe und im Rahmen des kostenlosen Festivals meine „Huguenots of Spitalfields“ Tour immer wieder gerne anbiete. Auch in 2025 volles Haus, viele interessierte Menschen, schöne Kontakte und erstmalig dabei – ein Hund.
  8. Ein weiteres festes Event in meinem jährlichen London Kalender ist der London Month of the Dead im Oktober. An gleich zwei Wochenenden habe ich mich auf Friedhöfen, in Krypten und bei Vorträgen bzw. einem Taxidermiekurs eingefunden und hatte ganz besondere Erlebnisse und Eindrücke.
  9. London zur Weihnachtszeit ist magisch, ich bin großer Fan. Neben Christmas at Kew (der Klassiker, der nie enttäuscht), war ich dieses Jahr auch beim Christmas Trail am Royal Hospital Chelsea. Auch dort hat es mir gut gefallen.
  10. Silent Discos sind immer ein besonderes Event und heuer haben sogar gleich zwei geklappt. Im Juni war ich im London Transport Museum, im Dezember „Between the Bridges“ mit Blick auf das London Eye.
  11. Und ein finales Highlight war die Zusammenarbeit mit dem Street Artist Pegasus im Sommer. Ich hatte damals seine Crowdfunding Initiative unterstützt, um sein erstes Buch zu veröffentlichen und habe dafür ein gemeinsames Stencil bekommen. Das wurde im August einlöst, wo wir zusammen mehrere Stunden in den Leake Street Arches gesprayt haben. Neben dem Werk vor Ort (was schon nach 2 Tagen nicht mehr sichtbar war) haben wir auch eine Version auf Papier gesprayt, die ich mit nach Hause genommen habe. Ein gemeinsames Original mit Pegasus – wie cool ist das bitte?!

Fazit

Wie schon in der Einleitung geschrieben, war dieses Jahr ein bunter Mix an coolen Erlebnissen. Natürlich gab es auch Ausstellungen und Events, die nur so semi waren, aber ich erinnere mich lieber an die schönen Dinge. Und von denen gab es ja auch so viele.

Ausblick 2026

Für das neue Jahr sind die ersten drei Reisen schon gebucht und die Planungen teilweilse schon zu 80% abgeschlossen. Ich plane gerne im Voraus und dann sehr akribisch, damit ich nichts verpasse. Ich freue mich z.B. jetzt schon auf die Dracula Vorstellung von Cynthia Erivo, die alleine und ohne Pause mal alle Rollen des Buchs spielen wird. Ich bin maximal gespannt. Auch auf die Besteigung des Ally Pally (eröffnet im Februar) und das Paddington Musical freue ich mich schon sehr. Karten für das Youngblud Konzert habe ich schon seit Monaten, diverse Restaurants wollen probiert werden, es wird nicht langweilig. Wenn du magst, dann kannst du hier auf der Seite über die kommenden Abenteuer in passenden Blogposts nachlesen. Oder du kommst in die Facebook Gruppe „London Total“, wo meistens schneller erste Impressionen und mehr Fotos geteilt werden.

Mit den besten Wünschen für 2026 und vielen tollen London Abenteuern, schließe ich das Jahr 2025 mit diesem letzten Post. Ich hoffe, du hattest Freude beim Lesen.