Last Updated on 18. November 2020 by Simone Kunisch

London hat mehrere bekannte Street Art Hot Spots. Von der Brick Lane, Camden und dem Leake Street Tunnel hast du bestimmt schon gehört. Falls nicht, findest du am Ende dieses Post einen Link zum Post mit allen wichtigen Infos. Wenn du nach Urban Art suchst, die ein wenig versteckter und unbekannter ist, dann besuche mal den Barbon Close in Bloomsbury.

Der Barbon Close – Geheimtipp für Street Art

Der Barbon Close ist ein eher unscheinbarer Eingang zum Hinterhof eines Wohnblocks in Bloomsbury. Am Durchgang und auch am Parkplatz befinden sich gleich mehrere große Murals.

Warum solltest du herkommen?

Hier gibt es wenige, sehr großflächige Kunstwerke, die wenig bis gar nicht getaggt (also übermalt oder übersprayt sind). Wenn dir also nach gut gepflegter Street Art ist, dann ist der Barbon Close deine Ecke.

Welche Künstler gibt es im Barbon Close zu sehen?

Generell gilt bei Street Art immer – alles ist vergänglich und ob ein Kunstwerk am nächsten Tag noch intakt bzw. überhaupt noch da ist, das kann keiner vorhersehen. Aber selbst wenn die Künstler, die ich hier gesehen habe, nicht mehr da sind, dann gibt es bestimmt neue tolle Kunstwerke, die du bestaunen kannst. Beim Reingehen in den Hinterhof befinden sich auf der rechten Seite sechs Gemälde, wenn du weiter in den Hof eintrittst, ist noch ein größeres breites an der linken Wand.

Die folgenden Murals habe ich im September 2020 hier entdeckt:

  • Envol Studio starten mit dem Ausschnitt eines männlichen Gesichts auf weißem Grund, das umgeben von bunten Formen ist
  • David Puck zeigt die Köpfe eines lachenden Paares, die in lila, pink und blau gehalten sind. Über der Signatur lässt ein “for my parents” erahnen, wen die beiden darstellen.
  • Otto Schade zeigt einen zwinkernden Kopf in seinem bekannten Ribbon Style.
  • Hanna Lucatelli zeigt eine in schwarz, weiß und grau gehaltene Frau, die ein Kind stillt, während sie von 2 Händen und einem Heiligenschein umrahmt wird.
  • Den Kopf eines bärtigen Mannes mit Baseballmütze und riesigem Ohr zeigt das Bild danaben. Es trägt den Titel “Self Care” und ist mit einem großen M gezeichnet.
  • Ceepil zeigt einen Frauenkopf, bei dem eine Lage verschoben ist. Durch zwei Augenpaare ergibt sich ein ganz besonderer Effekt. Dieser Stil nennt sich auch “CeeThrough” Technik und wurde von der Belgierin erfunden.

Wo findest du den Barbon Close?

Der Street Art Geheimtipp liegt zwischen den Tube Haltestellen Holborn und Russell Square.

Was ist hier noch in der Nähe?

Die Straße liegt ziemlich mittig zwischen einigen Museen und zwar zwischen British Museum, Charles Dickens Museum und dem Foundling Museum.

Wenn du auf Katzenstatuen stehst, dann findest du “Humphry”, die kleine Katzenskulptur von Marcia Debra Solway in der Nähe eines Kinderspielplatzes.

Auch das “Horse Hospital“, ein ehemaliges Pferdekrankenhaus, in dem sich heute ein unabhängiger Ort für Kunstprojekte befindet, ist in der Nähe.

Noch mehr Street Art gefällig? Dann lese im Post “Die besten Plätze für Street Art” weiter und entdecke die klassischen Orte entlang der Brick Lane, in Shoreditch und Camden.

Wie ist das bei dir? Street Art Fan oder eher nicht? Kennst du diesen Ort schon? Hast du einen Lieblingskünstler? Berichte mal in den Kommentaren unter diesem Post