Die Themse ist die Lebensader Londons und reich an Fischen, Robben und sogar Seepferchen. Seit dem 9. September 2019 kannst du die Unterwasserwelt der Themes beobachten, ohne dabei nass zu werden. Ganz bequem vom Ufer aus mit der neuen Virtual Reality Experience. Warum das etwas ganz Besonderes ist, erfährst du in diesem Post.

Die Themse war biologisch tot

Auch wenn das Leben in der Themse heute wieder so artenreich ist, dass man es mit Virtual Reality bestaunen kann, das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil! 1957 wurde der Fluss als biologisch tot erklärt.

Durch starke Verschmutzungen und so gut wie keinen Sauerstoff mehr im Wasser, war es unmöglich hier zu (über)leben. Doch wie kam es zu diesem traurigen Zustand? Grund dafür waren u.a. die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Abwasserkanäle, die nicht bzw. nicht schnell genug wieder hergerichtet wurden. Die Fäkalien, der Schmutz, einfach alles landete im Fluss.

Ab dem Ende der 1960er Jahre gab es neue Abwasserkanäle und auch das Umweltbewusstsein wuchs. Es gab Säuberungsaktionen an der Themse und stärkere Beschränkungen was noch in den Fluss abgeleitet werden durfte. Der Fluss erholte sich langsam und das Unterwasserleben kehrte zurück.

Artenvielfalt in der Themse

Heute leben 125 Fischarten, mehrere Robbenarten, Haie und sogar zwei Arten von Seepferdchen in der Themse.

Per Virtual Reality in die Unterwasserwelt der Themse

Neugierig auf die Fischarten und anderen Unterwasserbewohner der Themse? Dann ist die neue Virtual Reality Experience der ZSL (Zoological Society of London) was für dich! Seit dem 6. September 2019 steht der “Automat” am Themseufer nahe 1 London Bridge, wenige Minuten von der London Bridge Station entfernt. Die Nutzung ist kostenlos.

Wenn du schon am Fluss bist, dann lasse dir gerade in den Abendstunden die neue Kunstinstallation “Illuminated River” nicht entgehen. Derzeit sind 4 der Londoner Brücken beleuchtet. Mehr Infos und Details findest du im passenden Post.