Das große Feuer von 1666 legte Tausende von Häuser in Schutt und Asche, machte mehrere Hundertausende obdachlos und zerstörte alleine 88 Kirchen – unter anderem St. Paul’s Cathedral. Es brach in den frühen Morgenstunden des zweiten September 1666 aus und wütete fast fünf Tage lang.

Es brach in der Pudding Lane, auf dem Grundstück von Thomas Farrinier, einem Bäcker von Charles II, aus und verbreitete sich rasend schnell. Ein unglücklicher Wind und die Baumaterialien der Häuser trugen dazu bei. Trotz all dem Unglück verzeichnete das Feuer nur 6 Todesopfer.

Der Aufbau der Stadt nach „dem größten Desaster was die City of London je gesehen hatte“ begann in 1667 und war verständlicherweise eine Mammutaufgabe. Wo sollte man beginnen, was zuerst wiedererrichten? In den kommenden 50 Jahren wurden unter Aufsicht von Sir Christopher Wren (Architekt, Mathematiker und Astronom) am Wiederaufbau gearbeitet.

Nach Wren’s Design entstanden die neue St Paul’s Cathedral, Temple Bar und fast weitere 50 Kirchen.

In 2016 jährte sich das Unglück zum 350ten Mal. Zum Gedenken gab es in London von Ende August bis Anfang September diverse Kunstinstallationen – u.a. eine 7 km langen Dominokette, eine Projektion von Feuer auf der Kuppel von St. Paul’s Cathedral und das (kontrollierte) Abbrennen eines Holznachbaus von London auf der Themse.

Mahnmale in London an das Feuer von 1666

Der “Golden Boy of Pye Corner” erinnert an die Stelle, an der das große Feuer von 1666 gestoppt wurde.

Das Monument (to the Great Fire of London) erinnert an den Großbrand und feiert die Wiederauferstehung der Stadt.