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In London ist die Auswahl an Aussichtspunkten groß. Und das ist auch gut so, denn was gibt es Besseres als eine Stadt von oben zu betrachten bzw. zu bestaunen? Entscheide selbst, ob du für eine gute Aussicht Geld bezahlen möchtest (z.B. The Shard, the Monument, London Eye) oder ob die kostenlose Variante bevorzugst (One New Change, Sky Garden, im Garten des Horniman Museum..). Einige Gebäude musst du anstrengend selber erklimmen, andere kannst du ganz bequem mit dem Aufzug erobern. Eins haben sie alle gemeinsam: phantastische Aussichten mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf die schönste Stadt der Welt. Hier ist eine Auswahl meiner liebsten Aussichtspunkte in London.

The Shard – 360 Grad Ausblick im höchsten Gebäude der Stadt

The Shard, die „Glasscherbe“ ist ein noch relativ neues Gebäude. Es wurde erst in 2013 eröffnet. Hier kannst du auf zwei Aussichtsplattformen London aus ca. 240 m Höhe überblicken. Der Rundumblick ist großartig und du kannst die Aussicht so lange genießen wie du magst. Im Sommer gibt es extra lange Öffnungszeiten bis 22 Uhr für den perfekten Sonnenuntergang. Ich stehe total auf das Gebäude und habe schon unzählige Fotos gemacht. Was ich dir empfehlen kann ist die Teilnahme an einer „silent disco“. Jeder Teilnehmer hat einen eigenen Kopfhörer auf und kann zwischen 3 Musikrichtungen wählen, die live aufgelegt werden. Da die Veranstaltung nachts stattfindet, bekommst du hier das ultimative “London by night” Gefühl. Da ich außerdem ein Fan von Yoga an außergewöhnlichen Orten bin, hat mir die Yoga-Session hier oben richtig gut gefallen.

Das London Eye – Ausblick vom Klassiker am Themse Ufer

Errichtet zu den Milleniums-Feierlichkeiten hat sich das Riesenrad London Eye fest in London etabliert und ist ein Besuchermagnet. Eine Umrundung dauert ca. 30 bis 40 Minuten und die Bewegungen sind so langsam, dass man sie fast gar nicht merkt. Vor 15 Jahren war es natürlich DAS Ding, für mich ist es heute immer noch ein beliebtes Fotomotiv, aber es gibt mittlerweile höhere Gebäude, die eine noch bessere Aussicht versprechen.

Tower Bridge – traditionelles Gebäude geschickt modernisiert

Seit 2015 kannst du in der Tower Bridge, genauer gesagt in einem der Walkways, auf einem Glasboden von einem Themseufer zum anderen laufen. Auf ca. 11 m Länge wurde der alte Boden mit einem stabilen Glas ausgetauscht und du läufst ca. 40 m oberhalb der Straße über der Themse hinweg. Sehr cool – und falls dir das doch nicht ganz geheuer ist – keine Sorge, es ist ausreichend Platz, um sich am Rand des Glasbodens vorbei zu schmuggeln. Auch der Glasboden ist gelegentlich Ort für ausgefallene Yogastunden, die ich sehr empfehlen kann.

Aussicht vom höchsten Garten der Stadt – der Sky Garden

In 20 Fenchurch Street, dem Walkie Talkie, liegt der Sky Garden. Auf 155 m Höhe und auf mehreren Terrassen verteilt, kannst du hier Blumen und Kräuter bewundern, die Aussicht genießen oder gemütlich was Essen und Trinken. Falls du einen Besuch planst, lies meinen ausführlicheren Bericht mit Infos rund um den Anmeldeprozess (denn es ist nicht möglich ihn spontan zu besuchen).

The Monument – Mahnmal für das Große Feuer von London

Hier musst du dir die Aussicht erst hart verdienen, denn es gibt 311 enge Stufen, die du zuerst erklimmst musst. Als Belohnung gibt es dann aber auch hier einen grandiosen Blick von der „observation gallery“ (aus Sicherheitsgründen ist diese durch einen Käfig geschützt), eine Urkunde und die Gewissheit, dass du das Mahnmal des großen Feuers von 1666 bestiegen hast. An der Stelle wo das Monument steht soll damals das Feuer ausgebrochen sein, das große Teile von London in Schutt und Asche gelegt hat.

Up at the O2 – besteige den ehemaligen Millenium Dome

Der ehemalige Millenium Dome bietet neben Konzerten und Restaurants auch ein Erlebnis der besonderen Art. Du kannst (in einer Gruppe und natürlich mit Sicherheitsgeschirr ausgestattet) die Kuppel besteigen und einen Ausblick vom Mittelpunkt des O2 Dachs erleben. Von hier aus kannst du Canary Wharf und das ehemalige Olympia Gelände einsehen und nach dem hart erkämpften Anstieg fühlt man sich ein wenig wie ein Eroberer. Ich fand es mega cool hier oben!

Die Oxo Tower Aussichtsplattform

Im Oxo Tower geht es bequem zu, denn du kannst den Aufzug nehmen und dann ganz entspannt den Ausblick auf St. Paul’s und die City of London genießen. Im angrenzenden Restaurant (auf gleicher Ebene wie die Plattform) kannst du dich stärken oder den Ausblick bei einem Cocktail länger genießen. Der Besuch der Plattform ist kostenlos.

Acelor Mittal Orbit – erklimme ein Stück Olympia

Der Acelor Mittal Orbit – die moderne, rote Stahlkonstruktion im Olympic Park im Osten der Stadt, wurde zu den Olympischen Sommerspielen in 2012 errichtet und verschönt seitdem den Park mit einer Aussicht aus 114 m und einem Blick zurück auf die Stadt. Im Osten von London gelegen bist du ein wenig außerhalb des Stadtkerns und die Aussicht gestaltet sich anders als bei den bisherigen Gebäuden. Hinauf geht es hier mit dem Lift, den Abgang kannst du seit Sommer 2016 per Rutsche vollziehen. Wem das nicht geheuer ist (mir zum Beispiel) nimmt auch herunter wieder den Lift. Oder du seilst dich ab!

30 St. Mary Axe – Ausblick aus der Gurke

In 30 St. Mary Axe steht der 180 m hohe Büroturm dessen Form die Londoner zum Spitznamen “The Gherkin” (die Gurke) inspiriert hat. Der Zutritt war für Touristen bis vor Kurzem nicht gestattet. Doch das ehemalige Restaurant „Searcys“ wurde renoviert und eröffnet als “Helix” im Juli 2018 die Pforten. Im Searcys waren die Preise gehoben und haben die Aussicht zum kostspieligen Vergnügen gemacht. Wie das im Helix sein wird, muss man abwarten. Der Ausblick ist aber dennoch wunderschön!

One New Change – Aussicht vom Dach der Shopping Mall

Nahe der St. Paul’s Cathedral befindet sich seit Oktober 2010 die Shopping Mall “One New Change”. Mit dem Aufzug fährst du (kostenlos) hinauf auf die Dachterrasse und bist der Kuppel der Kathedrale ganz nah. Auch das andere Themseufer hast du wunderbar im Blick. U.a. kannst du zur Tate Modern rübersehen.

Tate Modern – Switch House – der Neuzugang

Last but not least – das Switch House. Der neue Teil der Tate Modern überzeugt eindrucksvoll mit dem Ausblick aus der zehnten Etage seiner Aussichtsplattform. Der Eintritt ist kostenlos (wie alle Dauerausstellungen in der Tate Modern) und der Blick auf St. Paul’s ist einfach magisch. Seit der Eröffnung im Sommer 2016 war ich schon mehrere Mal oben, weil es einfach so toll ist.

Schwebende Aussichten in der Emirates Air Line

London hat die erste innerstädtische Seilbahn in Europa – die Emirates Air Line – und natürlich eröffnet eine Fahrt darin noch mal ganz andere Perspektive. Schwebe über die Themse zwischen den Haltestellen “Emirates Greenwich Peninsula“ (in der Nähe der O2-Arena) und „Emirates Royal Docks“ und genieße die Aussicht auf Canary Wharf und die O2 Arena.

Ausblick vom Horniman Museum Garden

Ein wenig außerhalb des Stadtzentrums in Forest Hill liegt das “Horniman Museum” und der dazugehörige Garten. Von hier eröffnet sich eine ganz neue Perpektive auf die Stadt.

Primrose Hill – Aussichtshügel im Regent’s Park

Der Anstieg auf den 78 m hohen Hügel im Regent’s Park belohnt mit schönen Sonnenauf- bzw. Untergängen und einem Blick auf die Skyline.

Für weitere Inspirationen und ganz tolle Fotos empfehle ich dir die Seite von Michael Tomas, der auf “London Viewpoints” nicht nur tolle Fotos teilt, sondern auch immer verrät wo er sie aufgenommen hat.

Der ursprüngliche Post ist bereits aus November 2016. Es war Zeit für eine Aktualisierung bzw Ergänzung neuer Aussichtspunkt.

* ich habe für diesen Post und die Nennung/Verlinkung der darin vorkommenden Person/Marken/Orte/Events kein Honorar oder sonstige Vergünstigungen bekommen. Mit der Kennzeichnung „Werbung“ erfülle ich aber die neuesten gesetzlichen Vorgaben.

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