Last Updated on 31. Oktober 2020 by Simone Kunisch

Die Fitzrovia Chapel ist einer meiner Lieblingsorte in Central London und es ist noch ein echtes “hidden gem”. Ein wenig versteckt, ruhig und wenn du eintrittst, erwartet dich ein Raum, der überall in sattem Gold strahlt und funkelt. Erfahre mehr über diesen einzigartigen Ort in diesem Post.

Im goldenen Rausch – die Fitzrovia Chapel

Versteckt hinter hohen Häusern zwischen Mortimer, Cleveland, Nassau und Riding House Street befindet sich die Fitzrovia Chapel auf dem Pearson Square in Fitzrovia.

Die Geschichte der Fitzrovia Chapel

Erbaut wurde die Chapel zwischen 1891 und 1892 von John Loughborough Pearson, der sich dafür vom San Marco Dom in Venedig inspirieren ließ. Der Innenbereich wurde aber erst von seinem Sohn Frank Loughborough Pearson 1929 fertiggestellt.

Die Chapel war einst Teil des 2005 geschlossenen und 2008 abgerissenen Middlesex Hospital.

Als man Ende der 1920er Jahre ein neues Krankenhaus erbaute, baute man das um die Kapelle herum. Heute strahlt und funkelt es im Inneren durch bunte Fenster und goldene Mosaike. Einfach atemberaubend schön!

Besondere Event-Location und Kirche

Die Kapelle dient heute hauptsächlich als Raum für Kunstprojekte und Konzerte. Wer es zur Hochzeit etwas gediegener möchte, kann den Raum für die Trauung und den anschließenden Sektempfang mieten.

Nützliches für den Besuch

  • Die Kirche ist nicht durchgehend zugänglich. An ausgewählten Tagen steht sie zur Besichtigung offen. Mittwochs ist man zwischen 11 und 16 Uhr zu Meditation oder zum Gebet willkommen.
  • Die genaue Anschrift ist: 2 Pearson Square, London W1T 3BF
  • Von der U-Bahn Haltestelle “Goodge Street” sind es ca. 5 Minuten Fußweg.
  • Aktuelle Events findest auf der Homepage der Kapelle.

Kunst auf dem Vorplatz der Fitzrovia Chapel

Auf dem Pearson Square steht übrigens noch eine spannende Skulptur: “The one and the many” von Peter Randell-Page. Auf einem großen Granit sind 29 Sprachen und Symbole eingemeißelt. Neben japanischen und kyrillischen Schriftzeichen finden sich auch die von den Tai-Dam (Volksgruppe aus Südostasien), Sanskrit, N’Ko (ein afrikanisches Schriftsystem) und viele andere mehr.

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