Last Updated on 22. Dezember 2024

2024 war für mich wieder ein Jahr voller London Erlebnisse. Ich bin sehr dankbar, dass ich insgesamt 9 Aufenthalte an meinem Lieblingsort verbringen durfte. Es war ein perfekter Mix aus bekannten Sehenswürdigkeiten und Neuentdeckungen, vielen kulinarischen Highlights, Konzerten, Theaterstücken und meinem Halbmarathon im Oktober. Jeder Trip brachte neue Highlights und unvergessliche Erinnerungen und die Gewissheit, dass ich die Stadt immer noch nicht komplett entdeckt habe. Begleite mich in diesem Post auf meinen Rückblick durch mein 2024 voller London-Magie!

Mein 2024 in London in 9 Akten

Insgesamt 9 Trips nach London haben mich in diesem Jahr sehr glücklich gemacht. Und während ich diesen Post schreibe, fällt mir wieder auf, wie viele tolle Dinge ich erlebt habe. Natürlich überlasse ich bei der Planung meiner Reisen nur wenig dem Zufall. In der Regel plane ich bereits Monate ich Voraus, um wichtige Events herum und gehe sehr strategisch vor, wenn ich Gegenden entdecken möchte, die ich noch nicht kenne. Wenn sich dieses Vorgehen für dich sehr stressig anhört, kannst du diese Arbeit gerne an mich auslagern. Mit meinen individuellen Reiseplanungen stelle ich dir deine Tage vor Ort genau nach deinen Wünschen zusammen. Details zum Vorgehen findest du hier.

Aber jetzt erstmal willkommen bei meinem Jahresrückblick 2024.

Kulturelle Highlights

In dieser Rubrik möchte ich Theater- und Musicalbesuche, Konzerte und Ausstellungen zusammenfassen.

  • Im Januar habe ich Cruel Intensions gesehen und das brachte sofort den 90er Vibe zurück. Außerdem wurde es in einem Theater aufgeführt, das ich noch nie besuchte hatte: The Other Palace nahe der Victoria Station
  • Ursprünglicher Grund für die Januarreise war jedoch die Aufführung „Plaza Suite“ mit Sarah Jessica Parker und ihrem Ehemann Matthew Broderick. Beide habe ich nach der Aufführung noch gesehen. War ziemlich cool.
  • Der Januar brachte auch eins von vielen Depeche Mode Konzerten. Dieses Mal in der O2 Arena. Hier war einfach alles perfekt und die Stimmung doch so ganz anders als im Sommer zuvor in Twickenham.
  • Im März hat mir die „Cute“ Ausstellung im Somerset House gut gefallen. Die ersten Kirschblüten waren auch schon zu sehen.
  • In der Tate Modern war ich zur Ausstellung von Yoko One. Die hat mich jetzt nicht so geflasht. Ehrlicherweise hatte ich aber auch keine Ahnung, dass sie Künstlerin ist. Für mich war sie bis dahin immer nur die Frau von John Lennon.
  • Im März habe ich einen meiner Jugend-Crushs live auf Londons Theaterbühnen gesehen. Johnny Lee Miller spielte die Hauptrolle in „A Mirror„. Das Stück war gut, aber die Tatsache, dass er nicht mehr so gut aussieht wie in den 90ern, hat die Freude doch ein wenig geschmälert.
  • In der wunderschönen Fitzrovia Chapel habe ich am letzten Tag noch eine David Bowie Ausstellung erwischt.
  • Im Mai habe ich endlich Keane mal wieder live gesehen. Ich war früher großer Fan und hatte große Erwartungen an das Konzert. Währenddessen wurde mir aber fast zu viel geredet. Klar, die Jungs feierten 20-jähriges Jubiläum und waren mächtig stolz und das wollte verbalisiert werden. Bei den Zugaben war aber alles vergessen, denn die Songs sind einfach immer noch mega.
  • Die Lichtershow zum 200-jährigen Jubiläum der National Gallery und die „Last Carravagio“ Ausstellung im gleichen Museum haben mich beide überzeugt.
  • Die „Naomi“ Ausstellung im V&A hat mir sehr gefallen, ich mag Ausstellungen über Mode und deren Entwicklung sehr und dafür ist das V&A natürlich immer eine Top Adresse.
  • Weniger überzeugt hat mich allerdings die Fotoausstellung von Elton John und seinem Mann, auch im V&A. Ich fand die vielen Fotos tatsächlich ein wenig lame.
  • Die Frameless Exhibiton nahe Marble Arch erweckt bekannte Bilder großer Künstler zum Leben. In Übergröße hat man das Gefühl mitten in einem Bild zu sitzen oder den Kampf eines Schiffes gegen die Wellen live mitzuerleben. Fand ich ok, aber auch irgendwie zu teuer.
  • Wedding Band“ im Lyric war ein bewegendes Theaterstück.
  • Pride in London ist immer ein voller, bunter Haufen. Die Parade schlängelt sich durch die Innenstadt, überall stehen große Bildschirme und kleine Bühnen. Die Stimmung ist immer super, das war heuer nicht anders.
  • Kathy & Stella“ war ein kurzweiliges Theaterstück über zwei Freundinnen, die einen Mystery Podcast haben.
  • Im Juli habe ich die Barbie Ausstellung im Design Museum gesehen. Ja, die war gut und bei einigen Puppen oder Zubehör hatte ich einen Flashback in meine eigene Kindheit, aber ich hatte die Ausstellung sehr schnell durch und fand den Preis dann fast ein wenig teuer.
  • Die London Metropolitan Archives möchte ich jedem empfehlen, der sich für die Geschichte der Stadt interessiert. Hier werden regelmäßig kostenlose Ausstellung zu einem Thema angeboten. Ich habe eine über verlorene Gebäude des viktorianischen Londons gesehen.
  • Die „Untold Lives – a palace at work“ Ausstellung im Kensington Palast gab Einblicke in das Leben der Bediensteten, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekam.
  • The Secret Garden“ als Open Air Theater – einfach nur magisch. Es herrscht einfach so eine besondere Stimmung, wenn Theater draußen in einer lauen Sommernacht aufgeführt wird.
  • Fawlty Towers“ als Theaterversion war zum Schreien komisch! Die 70er Jahre Kultserie rund um John Cleese hat mir auf DVD schon gut gefallen. Auf der Bühne haben sie mehrere Folgen kombiniert.
  •  „2:22 – A Ghost Story“ – davon hatten viele geschwärmt. Ich fand es gut, aber nicht so gruselig wie erwartet. Da erst am Ende aufgelöst wird, hätte vielleicht sogar ein zweiter Besuch Sinn gemacht, da man dann die versteckten Hinweise viel besser hätte deuten können.
  • Im September habe ich mir das neue Kunstwerk auf der 4th Plinth angesehen.
  • Und die Batman Exhibition in Covent Garden besucht und die war krass gut! Ok, ich bin hier leicht zu beeindrucken, weil ich ja generell auf Fledermäuse stehe, aber ich fand die Umsetzung und die vielen Originalrequisiten cool. Und ich habe sogar eins dieser green screen Fotos gekauft (und das will schon was heißen).
  • Der Sommer bringt immer ein kulturelles Highlight mit sich und das ist draußen und kostenlos: die Frieze Sculptures im Regent’s Park. Wie immer bei Kunst gibt es Kunstwerke, die einem gefallen und andere nicht. Dass sich aber jeder eine Meinung bilden kann, da maximal zugänglich, finde ich großartig.
  • Die Hidden London Tour in der Baker Street war ein weiteres September Highlight. Ich mag diese Touren in sonst nicht zugängliche Bereiche der Tube sehr.
  • Und dann ist der September natürlich Open House Festival Zeit. Das Festival ist kostenlos und ermöglicht den Zutritt in Häuser und Gebäude, die sonst geschlossen sind (da Privatgebäude etc). Es werden auch diverse kostenlose Touren angeboten, z.B. auch meine über die Hugenotten in Spitalfields. Nach meiner Tour hatte ich selber noch Zeit für einige Highlights, z.B. habe ich den aktuellen Baustand des neuen London Museums gesehen oder die Guildhall samt Katakomben und Co.
  • Das neue Moco Museum am Marble Arch ist cool für alle, die auf zeitgenössische Kunst stehen. Ich habe meine Tageskarte in eine Jahreskarte umwandeln lassen, was mir jetzt unbegrenzten Einlass auch in den Zweigstellen in Amsterdam und Barcelona ermöglicht. Und das Motto „Do epic shit“ verschönert als Aufkleber mein Handy. Könnte sogar mein Motto für 2025 werden 🙂
  • Im Oktober habe ich eine Führung hinter dem Zaun des Albert Memorials mitgemacht und dabei viel über die Details am Monument erfahren. Diese Eindrücke kannst du alle im passenden Post hier nachlesen.
  • Den neuen Garten rund ums Natural History Museum samt Highlight Dino Skelett Fern habe ich im Oktober ebenfalls entdeckt.
  • „Viola’s Room“ in Woolwich war ein krasses Erlebnis, denn dort geht man in Kleingruppen von max. 6 Personen barfuß teilweise in völliger Dunkelheit durch ein Labyrinth und folgt der Stimme von Helena Bonham Carter, die eine passende Geschichte erzählt. So spannend und rückblickend hört es sich viel gruseliger an, als es dann tatsächlich ist.
  • Witness of the Prosecution“ in der County Hall war so krass gut. Eine Gerichtsverhandlung, wo eine kleine Anzahl der Besucher aktiv mitspielen kann und der Rest einfach nur gebannt die Handlung mitverfolgt.
  • Das Christmas Carol im Old Vic – ein Traum für so lange Zeit und heuer ist er in Erfüllung gegangen. So ein schöner Abend, ich war maximal gerührt.
  • Tim Burton im Design Museum – das könnte tatsächlich das Ausstellungshighlight in diesem Jahr gewesen sein. So krass viele Figuren und Sketches und Eindrücke in die alten Filme. Ich habe so viele Fotos gemacht, es war richtig, richtig gut!
  • Why am I so single“ – ein neues Musical/Theaterstück. Lustig, wenn auch mit kleineren Längen zwischendrin. Aber wie immer – ich habe nicht in eine der teuersten Karten investiert, weil man auch auf den Rängen noch super sieht. Und dann passen Preis und Darbietung wieder super zusammen.
  • The Great Mughals“ im V&A zeigt interessante Eindrücke aus der Zeit des „Goldenen Zeitalters“ des Mogulhofs (ca. 1560-1660). Fand ich besonders spannend, weil ich auch schon am Taj Mahal war. Läuft auch noch in 2025 weiter.
  • A Sherlock Carol“ brachte die perfekte Kombi bzw. Verbindung zwischen Sherlock Holmes und der Dickens Geschichte auf die Bühne.
  • Die „Outlaws“ Ausstellung im Fashion & Design Museum in Bermondsey zeigte die verrückten Seiten der 80er Mode und hat mir deutlich gemacht, dass ich hoffe, dass diese Trends niemals wiederkommen.
  • Hansel & Gretel im Shakespeare’s Globe. Für 5 GBP gibt es Stehtickets mit perfektem Blick auf die Bühne. Normalerweise mag ich kein langes Stehen, aber dieses Stück ging nur eine Stunde und hat sich sehr gelohnt.
  • Lachlan Werner im Pleasance Theatre war dann ein skurriler, aber lustiger Abschluss an Theatervorführungen in diesem Jahr.

Sehenswürdigkeiten, die ich 2024 (erneut) besucht habe

  • Im Januar war ich bei schönstem Wetter auf den Dächern/Kuppen von St Paul’s. Und auch die Whispering Gallery hatte nach längeren Restaurierungsarbeiten wieder geöffnet.
  • Das Queen’s House ist einfach so ein schöner Ort. Die Halle mit dem Schachbrettmuster und die „Tulip Stairs“ – die übrigens die erste freitragende Wendeltreppe in Britain war – machen diesen Ort einfach immer wieder einen Besuch wert.
  • Der Sky Garden – ja der Prozess rund um das kostenlose Ticket ist ein wenig nervig und ein wirklicher Garten ist es ja auch nicht, aber ich mag’s hier trotzdem sehr. Wenn auch der Besuch am gleichen Tag wie mein Halbmarathon nur so eine semi-gute Idee war, denn ich bin kaum die Treppen hoch und wieder runtergekommen, weil wir alles so weh getan hat 🙂
  • Tower of London – immer wieder gibt es dort etwas zu entdecken und als Mitglied der „Historic Royal Palaces“ komme ich kostenlos so oft rein, wie ich möchte.
  • Die Golden Hinde – die Replika des Schiffes, mit dem Francis Drake die Welt umsegelte, habe ich im Dezember endlich mal besucht. Ich fand’s toll, zumal ich auch die Führung mitgemacht habe. Die war sehr gelungen und gibt noch mal andere Eindrücke in das Leben an Bord des alten Holzschiffes.

Das kulinarische Programm in 2024

  • Ein Klassiker, der aber immer wieder schön und das Essen lecker ist: The Old Bank of England. Eine ehemalige Bankfiliale, die jetzt ein schönes Pub ist. Und die im Garten einen alten Routemaster Doppeldeckerbus stehen haben. Was den Aufenthalt bei wärmerem Wetter noch mal besonderer macht.
  • In diesem Jahr habe ich wirklich vielen der Mr Fogg’s Kneipen besucht und ein Highlight war der Bottomless Brunch im House of Botanicals. Da gab es Bellinis non-stop und gerade der mit Erdbeere war sehr (!) gut.
  • Im neu eröffneten Raven Records (einem Plattenladen im Camden, der auf Heavy Metal/Hard Rock spezialisiert ist), hat mir die komplett alkoholfreie Bar und die große Auswahl an Getränken sehr gut gefallen.
  • Mr Fogg’s Hat Maker und der Pawn Broker wurden beide getestet und für gut befunden.
  • „Priscilla the Party“ im Outernet Gebäude war eine richtig gute Sache. 3 Gänge Menü und Live Show auf Grundlage des gleichnamigen Films. Partystimmung pur.
  • Auch schön war „Taste Film„, wo Essen und Getränke passend zum Film serviert werden. Ich habe die Tribute von Panem gesehen.
  • Viola’s Covent Garden – eine tolle Adresse für Frühstück. Ich hatte süße Tacos mit Schokosoße – hmm lecker!
  • Mozart Concierge habe ich für sehr guten Cappuccino entdeckt. Dort gibt es kleine Set zu kaufen, die neben einem Heißgetränk auch einen kleinen Blumenstrauß beinhalten. Beides wird zusammen in ein kleines Pappschächtelchen gestellt, was man dann perfekt mitnehmen kann.
  • OmNom in Angel ist ein köstliches indisches Restaurant, das schon lange auf meiner Wunschliste stand. ich wurde nicht enttäuscht.
  • An den Mad Hatter Afternoon Tea hatte ich sehr große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Ja, war alles schön hergerichtet mit passendem Geschirr und so, aber ich fand Preis-Leistung einfach nicht gut genug und dass der kleine Zauberdrink Rote Beete Saft enthalten hat, habe ich natürlich sofort rausgeschmeckt (ich hasse Rote Beete).
  • Dafür hat mich der Afternoon Tea im „Chocolate Cocktail Club“ überzeugt. Sehr lecker und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
  • Pizza in Lost Souls Camden ist IMMER eine gute Idee! Nachdem die Location länger nach einem Brand im Keller geschlossen hatte, freue ich mich sehr, dass sie zurück sind und dass die Qualität und der Vibe immer noch so gut sind.
  • Dim Sum und Cocktails – dann gibt es nur eine Adresse – das Opium in China Town.
  • Im Iron Maiden Pub – dem Carts and Horses – in Stratford habe ich wirklich gute Burger gegessen.
  • Spätes Frühstück/Early Lunch bei Mallow’s am Borough Market – wow, so gut!
  • Willows in Clapham – hier lohnt sich die ggf. längere Anreise. Auf einem Zettel kreuzt man an, was man essen möchte, dann wir alles frisch zubereitet. Unfassbar lecker!

Dinge, die mich krass fasziniert haben in 2024

  • Zum Jahresanfang standen vor dem Leadenhall Building (auch als Cheesegrater bekannt) übergroße Bögen und Kugeln, die in Regenbogenfarben schimmerten. Sie waren die „Elysian Archs“ von Atelier Sisu.
  • Ich durfte in diesem Jahr 2x meine Tour „Auf den Spuren der Hugenotten in Spitalfields“ geben (einmal für viele nette Mitglieder meiner Facebook Gruppe und einmal im Rahmen des Open House Festivals). Beide Male war ich danach so glücklich, weil es mir so große Freude macht, das Wissen zu teilen und in den Dialog mit anderen zu gehen.
  • Ich habe das Sticken für mich entdeckt. In einem Workshop im Pub habe ich die Grundgriffe von Katy von Seductive Stitch erlernt und war ziemlich stolz auf mein fast fertig gewordenes erstes Werk.
  • Der Spaziergang auf dem Dach des Tottenham Hot Spur Stations war richtig cool! Leider hat der geplante Abseil nicht mehr geklappt, da nachmittags ein Match anstand. Das wandert auf die Bucket List.
  • Passend zur ersten Buchveröffentlichung hat der Street Art Künstler Pegasus zur Ausstellung „The Dark Side of the Rainbow“ in Shoreditch geladen. Die Buchpremiere gab es dann am Folgetag. Das Buch wurde via Crowdfunding finanziert. Wie immer war es nett Pegasus und seinen Mann zu treffen und zu hören, wie viel Arbeit und Energie in das Buch geflossen ist.
  • Greenwich flasht mich immer, weil es einfach so eine schöne Gegend ist. Meine besten Tipps dazu findest du übrigens hier. Aber im Juni habe ich in der Painted Hall ein ganz besonders schönes Event miterlebt. Erst eine Kakaozeremonie, dann eine liegende Meditation zu Livemusik.
  • Die Liverpool Street Station wird taubenfrei gehalten, in dem regelmäßig ein kleiner Habicht seine Runden dreht. Den habe ich durch Zufall mit seinem Besitzer getroffen.
  • Ich habe 2 Nächte in einer wirklich abgefahrenen Location verbracht. In einer Art kleiner Raumkapsel. Maximal eng, aber irgendwie auch lustig. Würde ich allerdings nicht für einen längeren Aufenthalt empfehlen.
  • Yayoi Kusama hatte mehrere Monate lang einen ihrer gelben Kürbisse im XL Format nahe dem Kensington Palace im Park stehen – der hat mir gut gefallen.
  • Im Summer Pavillion an der Serpentine Gallery gab es dieses Jahr die „Library of unread books“. Hier konnte man Bücher spenden, die vor Ort ausgelegt wurden, damit sie jemand anderes vor Ort lesen kann. Ich habe ein Buch gespendet und wurde in die Kartei des Kunstprojektes aufgenommen. War ein bisschen stolz danach.
  • Im Royal Opera House in Covent Garden gibt es in den Sommermonaten regelmäßig kostenlose Mittagskonzerte. Wie cool ist das, oder? Man muss nur frühzeitig vor Ort sein, denn diese Eventserie ist sehr beliebt.
  • Yayoi Kusama hat eine riesige Dauerinstallation nahe dem Liverpool Street Station Eingang der Elizabeth Line. Diverse silberne Kugeln bzw. Polka Dots bilden die „Infinate Accumulation“ und das soll die Menschen ermutigen nach oben zu blicken und ihre Umgebung anders wahr zu nehmen.
  • Dass ich meinen ersten Halbmarathon in über 10 Jahren doch mit einer guten Zeit von ca. 2.35 beendet habe.
  • Die opulente und wieder faszinierende Weihnachtsbeleuchtung in der ganzen Stadt. Dieses Jahr habe ich in zwei Besuchen (im November und im Dezember) versucht, möglichst viel der Stimmung einzufangen. Nichts bringt mich so in Stimmung wie ein Spaziergang durch London in dieser Zeit.
  • Dass der große T-Rex im Natural History Museum jedes Jahr einen anderen Christmas Jumper gestrickt bekommt. Das schaut einfach zu witzig aus.
  • Der Hyde Park Sausage Dog Christmas Walk – über 500 Dackel in jeder Größe und Färbung und fast alle im Weihnachtsoutfit machten Mitte Dezember den Hyde Park unsicher. Was für ein Gewusel und Gebelle und Gespiele. Und jeder Hund süßer als der andere…

Natürlich gab es in diesem Jahr auch – wie immer – ganz viel Street Art, die ich in verschiedenen Bereichen von London entdeckt habe (die besten Orte dazu habe ich dir übrigens hier zusammengestellt). Viele Treffen mit netten Menschen, viel Freude, nur kurze Nächte und immer eine gewissen Grundaufgeregtheit, einfach nur, weil ich in London war.

Ich freue mich sehr auf 2025. Was ich da alles vorhabe, erzähle ich dir in einem separaten Post.

Was waren deine London Highights in diesem Jahr?