Ein Aufenthalt in London ohne einen Museumsbesuch? Unmöglich! Wo es hier doch so viele außergewöhnliche, einzigartige und skurrile Museen gibt. Einige von ihnen stelle ich dir heute vor.

Übrigens, jedes Mal, wenn ich ein neues Museum entdecke, wird die Liste ergänzt.

London – Stadt der außergewöhnlichen Museen

Die Museumslandschaft in London ist riesig und hält einige skurile und verrückte Museen bereit. Ich habe verschiedene Angaben gefunden wie viele Museen es derzeit in London gibt. Zwischen 150 und über 200 ist alles dabei.

In diesem Post stelle ich dir einige der einzigartigsten und skurilsten Museen in London vor. Die Liste habe ich alphabetisch geordnet, es also keine Wertigkeit in der Reihenfolge drin.

Canal Museum

  • Das Museum erzählt die Geschichte der “narrow boats” und wie das Leben an Bord war. Außerdem die Geschichte des Eishandels in London, denn das Museum in einer ehemaligen Eisfabrik untergebracht.
  • Mehr Infos zum Museum und Bilder von meinem Besuch findest du im separaten Post über das London Canal Museum.
  • Tipp: Lässt sich gut mit dem Charles Dickens Museum verbinden!

Charles Dickens Museum

  • Ehemaliges Wohnhaus des Schriftstellers in London
  • Cool, wenn man sich für Viktorianisches London incl. Wohneinrichtung und/oder den Schriftsteller interessiert, denn es gibt viele persönliche Gegenstände von ihm zu sehen
  • Alles Wissenswerte zum Museum findest du im Post über das Charles Dickens Museum.
  • Tipp: Lässt sich gut mit dem Canal Museum kombinieren!

City of London Police Museum

Welche Geschichten hat eigentlich die Polizei der Square Mile (der City of London) schon erlebt? Dieser Frage geht das kleine Museum der City of London Police nach. Ausführliche Infos incl. Fotos im separaten Post “Das City of London Police Museum“.

Clink Prison Museum

Ein Gefängnismuseum, in dem bereits vor dem 14. Jahrhundert erste Häftlinge inhaftiert waren. Zu sehen gibt es u.a. Zellen und Foltergeräte. Die darf man teilweise sogar anfassen.

Dennis Severs’ House

  • Das Museum für eine Zeitreise in das 18. Jahrhundert, denn hier gibt es keinen Strom und auch keine Heizung. Alle Räume sind entsprechend der damaligen Zeit eingerichtet. Das besondere am Haus ist, dass du durch Gerüche und Geräusche das Gefühl hast, in einem bewohnten Hugenottenhaus der damaligen Zeit zu sein und dass die Bewohner gerade erst den Raum verlassen haben.
  • Erfahre mehr über meinen Besuch, meine Eindrücke und warum das Museum eins meiner liebsten in London ist, im entsprechenden Eintrag im London A-Z zum Thema Dennis Severs’ House.
  • Du musst vorher online reservieren!

Garden Museum

Wer schon immer mal ein Museum in einer umgebauten Kirche sehen wollte und sich dazu auch noch für Blumen bzw. Gärten interessiert, ist im Garden Museum richtig. Hintergründe zum Museum findest du im Post “Das Garden Museum in London“.

Handel & Hendrix Museum

  • Museum, dass die Wohnräume der beiden Musiker Handel und Hendrix samt Möbeln und persönlichen Gegeständen zeigt.
  • Toll zum Vergleich der Wohnstile, denn immerhin liegen 200 Jahre zwischen den beiden Künstlern.
  • Alles was du zum Museum wissen musst, findest du in meiner Zusammenfassung zum Handel & Hendrix Museum.

Jack the Ripper Museum

  • Ein kleines Museum, das dich in das London zu Zeiten des Rippers entführt und das seinen Opfern gedenkt.
  • Eindrücke zu meinem Besuch findest du im passenden A-Z Eintrag zum Thema Jack the Ripper Museum.
  • Tipp: Ein Mittagessen im nahe gelegenen St. Katherine’s Dock bietet sich nach dem Besuch an, dort steht das urige Dickens Inn.

London Mithraeum

Wer auf römische Ausgrabungen und Tempel steht, der sollte das London Mithraeum nicht verpassen. Was es dort zu sehen gibt und was den Tempel so besonders macht, findest du im Post “London Mithraeum – ein alter römischer Mithras Tempel mitten in der City.

Das Museum of Brands

Im Museum dreht sich alles um Marken und deren Verpackungen und wie sich die Optik im Laufe der Jahre verändert hat. Besonders spannend zu sehen, wie sich z.B. ein Karton seit der eigenen Kindheit verändert hat. Und das Museum geht zum Teil zurück bis ins viktorianische London.

Nightingale Museum

Ein kleines Museum im St. Thomas’ Hospital, das die Krankenschwester Florence Nightingale ehrt. Es gibt persönliche Gegenstände und einen guten Überblick, unter welchen Umständen zur damaligen Zeit praktiziert wurde.

Old Operating Theatre & Herb Garret

  • Über eine enge, steile Treppe betrittst du das Gebäude, in dem sich der alte, ehemals vergessenene Operationssaal aus 1822 befindet. Er ist der älteste seiner Art in Europa. Angeschlossen ist ein Dachboden, der damals als Apotheke diente.
  • Das Museum ist toll, wenn du dich für die Geschichte der Medizin begeisterst, aber auch wenn es um Londoner Zeitgeschichte geht.
  • Alle wichtigen Infos für deinen Besuch und mehr Fotos gibt es im Post über das “Old Operating Theatre“.
  • Das Museum befindet sich in der Nähe von „The Shard“.

Petrie Museum für archäologische Ägyptologie

Eine der größten Sammlungen ägyptischer Funde außerhalb Ägyptens befindet sich auf dem Gelände des University College London im Petrie Museum. Wer schon immer davon träumte, ein unberührtes Grab zu entdecken, der sollte auf jeden Fall herkommen. Mehr Eindrücke findest du im Post “Das Petrie Museum“.

Postal Museum

Eins der neueren Museen ist das Postal bzw. Post Museum. Hier dreht sich alles um – genau, die Geschichte der Post bzw. die Entwicklung der Briefzustellung in London. Highlight ist die Fahrt in kleinen engen Zügen durch die ehemaligen Postzug-Tunnel. So wurde früher die Post von einem Teil der Stadt in den anderen transportiert.

Sherlock Holmes Museum

  • Das Museum in 221b Baker Street ist ein Must-see für jeden Sherlock Holmes Fan. Wo sonst kannst du in die Wohnräumen des Meisterdetektivs und seines Gefährten Dr. Watson gelangen? Im mehrstöckigen Gebäude sind die Zimmer sehr detailliert und gemäß den Erzählungen von Arthur Conan Doyle eingerichtet worden, im dritten Stock werden berühmte Szenen aus den Büchern mit Wachsfiguren nachgestellt. Im Shop gibt es viele Andenken an Holmes.
  • Alles was du sonst noch wissen musst, findest du im passenden A-Z Eintrag über das Sherlock Holmes Museum.

Sir John Soane’s Museum

  • Das Britische Museum in klein. Sir Soane war ein Sammler, Gelehrter und Architekt und hat jeden Winkel seines Wohn-und Lehrhauses mit Artefakten vollgestellt, um seinen Schülern jederzeit Zugang zu ihnen zu ermöglichen. Wirklich jede Ecke, jeder freie Platz wurde genutzt. Im Keller steht ein ägyptischer Sarkophag von Seti I, es gibt ein Grab für den Lieblingshund Fanny, Porzellan, Bilder an beweglichen Wänden, Skulpturen in jeder Größe, Bücher – kurzum eine wilde Mischung.
  • Mehr Impressionen zum Museum findest du im Post “Das Sir John Soane Museum“.

Transport Museum

  • Im Transport Museum erfährt man alles rund um den Personentransport in London bwz. dessen Entwicklung. Von Pferdefuhrwerken hin zu den moderen Ubahn Wagons, alles ist da und in einige kann man sogar einsteigen. Das Museum ist direkt in Covent Garden in alten Gebäuden des Marktes untergebracht.
  • Wie ich meinen Besuch erlebt habe und was es sonst noch alles zum Museum zu wissen gibt, kannst du im Post “(M)ein längst überfälliger Besuch im London Transport Museum” nachlesen.

Victor Wynd Museum of curiosities

  • Im Osten der Stadt (Bethnal Green) findest du dieses Museum bzw. Wunderkabinett. Der Gründer Viktor Wynd hat allerlei Kuriositäten gesammelt und stellt diese im Keller des Museums aus. Hier ist manchmal gruselig bzw. eklig, ich würde also keine kleinen Kinder mitnehmen.
  • Mehr Eindrücke findest du im Post “Victor Wynd Museum of Curiosities“.

 

Im Gegensatz zu den vielen staatlich geförderten Museen sind die o.g. genannten fast alle kostenpflichtig. Das Geld geht in den Erhalt der Exponate und den Aufbau neuer Ausstellungen.

 

 

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